Als er aussteigt kann ich trotzdem nicht anders als lächeln, trotz meiner Lustlosigkeit. Aber das Lächeln weicht schnell, als ich ihn umarme, weil mir in den Sinn kommt, dass er mich nicht mehr so begeistert und fest umarmt, wie vor dem Praktikum. Es kommt mir lächerlich vor, dass ich wirklich gedacht hatte, dass meine Situation doch nicht so hoffnungslos ist.
Während wir uns unterhalten schwanke ich immer wieder zwischen dem Gedanken, dass er mir mit seiner fantastischen Art einfach den Verstand raubt und dass ich so unheimlich verliebt bin und ihm nie von der Seite weichen will, und dem, dass ich heulen könnte, weil das immer nur einseitig sein wird und ich genug von dem allen habe und das alles nicht mehr will. Wir verabschieden uns schließlich und mit gesenktem Kopf und nach meinen Kopfhörern kramend mache ich mich auf den Weg zu meiner Bahn. Entgegen meinem sonstigen Verhalten drehe ich mich diesmal nicht um, um Paul in seinem Bus wegfahren zu sehen.
Wenn verliebt sein in Stadien abläuft, dann bin ich an dem Punkt angelangt, an dem ich mir sehnlichst das Ende dieser Folter herbeiwünsche.
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