"Hallo?"
"Ja, hallo, hier ist Valerie. Kann ich mit Kevin sprechen?" Es ist seltsam, ihn mit diesem Namen zu nennen, aber so ist nun mal sein erster Vorname und es würde wohl nur zu unnnötigen Komplikationen führen, wenn ich mit meinem Spitznamen für ihn nach ihm frage.
"Ja, Moment."
Ich warte also für einen Augenblick und vernehme dann sein verwirrtes "Halloo?".
"Hey, Maxi", begrüße ich ihn dann lächelnd und bei seinen nächsten Worten kann ich mir sein Gesicht nur zu gut vorstellen. "Ach, Teddy, du bist's. Nicht Melanie." Seine Mutter muss mich wohl falsch verstanden haben und ich lache. Ich mag die Vertrautheit zwischen uns, die allein durch die Spitznamen für den anderen besteht. Man muss nicht einmal die Stimme des Anderen erkennen - keiner auf dieser Welt nennt ihn Maxi außer mir und niemand nennt mich Teddy außer ihm. Wir waren nie die engsten Freunde, die sich jeden Tag treffen und alles erzählen...aber wir waren gute Freunde, die immer aufeinander zählen konnten und obwohl wir uns kaum noch sprechen, ist diese Freundschaft immer zwischen uns geblieben.
Ich will dir erstmal tausend fach danken für die lieben Worte <3
AntwortenLöschenIrgendwo beruhigen sie mich tatsächlich, aber andererseits bleibt es so schlimm wie davor :D
Das größte Problem für mich ist das Gefühl des Unvorbereitetseins. Bei den Schriftlichen hatte mal alles schonmal gemacht, aber die Mündlichen werden nie sehr genau besprochen und auch nicht einmal richtig geübt. Alle Lehrer sagen nur "das geht dann von selber". Es macht mich wirklich verrückt. Hoffentlich werde irgendwie überleben. :D