Wow, das war so unerwartet, aber ich wurde von der lieben Nadine getaggt! :3 Noch einmal ein großes Dankeschön an dich, das hat mich unheimlich gefreut. <3
Ihre Fragen
1. In welchem Moment in deinem Leben hast du in der Welt etwas bewegt/geändert?
- Oh, das ist eine gute Frage. Etwas wirklich Großes habe ich noch nie versucht oder etwas dazu beigetragen, glaube ich. Hm, ich weiß nicht. Mir fällt nichts ein, so wirklich. Vielleicht bewege ich die Welt ja ein bisschen, wenn ich meine Meinung vertrete oder so, weil andere darüber nachdenken, aber sonst glaube ich nicht wirklich, dass sich irgendetwas wegen mir rührt.
2. Was ist für dich an Weihnachten das Schönste?
- Die Geschenke. Ha. Ha. Okay, ernsthaft, die Geschenke. Ich verschenke Geschenke gerne, vor allem, wenn ich viel darüber nachgedacht habe. Ich mag es den Menschen dabei zuzusehen, wie sie ihre Geschenke auspacken und ihre Reaktionen zu beobachten. Deswegen liebe ich die Weihnachtszeit und Weihnachten, weil es mir gefällt, anderen eine Freude zu machen mit so etwas.
3. Bei welchem Menschen wärst du jetzt gerne?
- ...Paul. So, so gern. Auch, wenn ich weiß, dass ich ihn vergessen sollte.
4. Drei Blogs, die dich sehr bewegen?
- Ich muss gestehen, dass ich wirklich sehr selten auf Blogger bin mittlerweile, mich hat die Tumblrsucht ergriffen haha. Deswegen kann ich hier leider keine Blogs nennen.
5. Was hast du als letztes geträumt?
- Als letztes? Hm, einen Moment...ich war mit Paul irgendwo gewesen den ganzen Tag über. So gegen Spätnachmittag war ich dann noch bei ihm. Niemand war bei ihm zuhause. Wir saßen bei ihm auf dem Bett herum und haben geredet und gelacht und dann war da dieser Moment zwischen uns, den man aus Filmen kennt. Wir haben uns angesehen und alles, was ich nur denken konnte, war, dass er mich endlich küssen soll. Und das hat er dann getan. Dann bin ich aufgewacht. Ich wollte heulen.
6. Deine Pläne für 2014? :)
- Keine 3 auf dem Zeugnis. Eine Story von meiner Cousine und mir zu Ende bringen. Mit niemandem mehr über meine Gefühle reden. Vielleicht netter werden, mal sehen.
7. Was war das Verrückteste, dass du in deinem Leben gemacht hast?
- Hm, keine Ahnung. Was ist schon verrückt? Manche Leute sagen vielleicht, es ist verrückt in einer Dusche UNO zu spielen, aber ich find das lustig. Dagegen finde ich es verrückt, wenn man jemandem seine Gefühle gesteht. Ich denke nicht, dass ich diese Frage wirklich beantworten kann, tut mir Leid.
8. Welche Komplimente hast du heute bekommen?
- Heute? Mir fällt keins ein, also keines denke ich.
9. Was war das süßeste, was ein Mensch mal für dich gemacht hat?
- Ehrlich gesagt, mir fällt nichts ein. Mir haben schon viele Menschen Dinge gesagt, die ich süß fand, auch Dinge, die mit Taten verbunden waren. Aber diese waren auch an Bedingungen geknüpft, weswegen sie noch nicht in die Tat umgesetzt werden konnten. Nico zum Beispiel meinte vor einem Monat ca. zu mir, wenn ich mal einen Freund hätte, müsse ich diesen ihm noch vor meinen Eltern vorstellen und hatte mir dann aufgelistet, was er für Tests durchführt, damit er sicher sein kann, dass es kein Idiot ist. Das war süß. Ich weiß auch, dass er das ernst meint. Nur, ich habe nun mal keinen Freund, also ist es noch nicht umgesetzt worden. Mir fällt sonst auch nichts ein, was jemand umsetzen konnte, ich bin miserabel bei diesen Fragen fällt mir gerade auf, entschuldigt bitte.
10. Mit welcher Persönlichkeit würdest du gerne einmal reden?
- Berühmte, oder? Alex Gaskarth.
11. Wo siehst du dich in einem Jahr?
- In der Schule, in der 11. Klasse. Unter enormen Stress, weil es darum geht Punkte für's Abi zu sammeln. Und ich habe irgendwie im Gefühl, dass sich sehr, sehr viel verändert haben wird bis Ende nächsten Jahres. Ich glaube, es wird etwas zwischen Julian und mir passieren und ich glaube, da kommt auch noch etwas zwischen mir und Paul, und ich glaube auch, dass allgemein noch etwas mit der Liebe passieren wird. Das ist alles nur Gefühl und Spekulation und ich weiß auch gar nicht, ob es negativ oder positiv ist, aber ich weiß irgendwie sehr sicher, dass ich mich mental auf eine große Veränderung vorbereiten sollte.
Ich tagge niemanden aus vorhin genannten Gründen, auch hierfür Entschuldigung.
Montag, 23. Dezember 2013
Samstag, 30. November 2013
#14
Mit klopfendem Herzen schaue ich Paul an und versuche angestrengt ihm zuzuhören und ihm zu antworten, aber ich bin so unkonzentriert. Das erste Mal, seit ich ihn kenne, will ich, dass er aufhört zu reden. Nicht, weil ich seine Stimme nicht mehr hören will. Ich will eine Chance haben, ihn zu fragen, ob er mit mir auf den Weihnachtsmarkt gehen will. Meine Hände zittern und ich lächle ihn etwas angestrengt an, während er darüber spekuliert, was für Richtlinien man setzen sollte, die sinnlos wären und niemanden interessieren.
Ich glaube, er merkt, dass ich das Gespräch nicht weiter führen will, denn er kommt langsam zum Ende. Es tritt Stille ein. Einmal tief durchatmend frage ich: "Du?"
"Ja?"
Bis gerade eben habe ich ihn angesehen, aber jetzt gleitet mein Blick nervös nach vorne und ich starre seine Jacke an. Ich greife nach ihr und ziehe unruhig an einem Band seiner Jacke. "Ähm...also...ich wollte nächste Woche Samstag auf den Weihnachtsmarkt, hättest du Lust mitzukommen?"
Ich beiße mir auf die Lippe und schaue ihn dann schließlich an. Er scheint überrascht zu sein und überlegt. "Ähm, ich leg mich nicht so gern so früh auf sowas fest", fängt er an. "Das ist grade mal eine Woche davor, das ist doch nicht früh", protestiere ich und grinse ihn an. Außerdem ist mir nächste Woche Freitag zu kurz und sonst sind wir nie allein, also traue ich mich nicht wann anders.
"Hm ja, ich glaub nicht, dass ich was da vor hab, also gern", meint er dann und lächelt mich an.
Ich muss mich beherrschen, um nicht vor lauter Freide aufzuquieken. "Wirklich?", meine ich dann und strahle ihn an.
"Ja, also ich wüsste jetzt nicht, dass da was wäre", antwortet er.
"Toll!", sage ich und lächle ihn an. Mein Herz rast, mindestens genauso schnell wie ich mich gerade freue.
Ich glaube, er merkt, dass ich das Gespräch nicht weiter führen will, denn er kommt langsam zum Ende. Es tritt Stille ein. Einmal tief durchatmend frage ich: "Du?"
"Ja?"
Bis gerade eben habe ich ihn angesehen, aber jetzt gleitet mein Blick nervös nach vorne und ich starre seine Jacke an. Ich greife nach ihr und ziehe unruhig an einem Band seiner Jacke. "Ähm...also...ich wollte nächste Woche Samstag auf den Weihnachtsmarkt, hättest du Lust mitzukommen?"
Ich beiße mir auf die Lippe und schaue ihn dann schließlich an. Er scheint überrascht zu sein und überlegt. "Ähm, ich leg mich nicht so gern so früh auf sowas fest", fängt er an. "Das ist grade mal eine Woche davor, das ist doch nicht früh", protestiere ich und grinse ihn an. Außerdem ist mir nächste Woche Freitag zu kurz und sonst sind wir nie allein, also traue ich mich nicht wann anders.
"Hm ja, ich glaub nicht, dass ich was da vor hab, also gern", meint er dann und lächelt mich an.
Ich muss mich beherrschen, um nicht vor lauter Freide aufzuquieken. "Wirklich?", meine ich dann und strahle ihn an.
"Ja, also ich wüsste jetzt nicht, dass da was wäre", antwortet er.
"Toll!", sage ich und lächle ihn an. Mein Herz rast, mindestens genauso schnell wie ich mich gerade freue.
Samstag, 23. November 2013
#13
"Oh, wie ich das hasse!", fluche ich laut und renne Paul und Julian hinterher, die zur Bahn hetzen. Wir kommen gerade noch herein. "Bist du jetzt zufrieden, hast du erreicht was du wolltest?", fragt Paul und schaut mich herausfordernd an, während er seinen Schulranzen abstellt. Ich grinse und antworte: "Ja!" Er verdreht die Augen.
Während Paul und Julian sich unterhalten, beobachte ich Paul. Mein Blick wandert immer ganz automatisch zu ihm und ich kann mich einfach nicht an ihm satt sehen oder hören.
Pauls und Julians Station kommt. "Kleine? Tschüss", verabschiedet Julian sich von mir, umarmt mich und gibt mir einen Kuss auf die Wange. Ich lege meine Arme um ihn und küsse ihn auf seine Wange, meine Gedanken kreisen sich jedoch nur vorfreudig um Pauls Umarmung, die gleich folgt. "Tschüss", meine ich dann auch zu ihm und umarme ihn. "Tschüss", sagt er und umarmt mich auch fest. Das ist etwas, was mich wieder freut, weil er mich schon seit ein paar Tagen fester als vorher umarmt. "Bis...du bist ja morgen weg!", meint er verwundert und ich meine zu sehen, wie er traurig schaut. Das ist auch etwas, was irgendwie routiniert geworden ist. Jeden Freitag stellt er auf's neue fest, dass Wochenende ist, wenn wir uns verabschieden. Ich weiß nicht, wie ich das beurteilen soll. "Ja...", antworte ich. Die beiden steigen aus und ich schaue ihnen traurig lächelnd hinterher. "Schönes Wochende!", ruft Paul noch über die Schulter, schaut zurück und lächelt mir zu. "Dir auch", erwidere ich. Die Türen schließen sich. Gott, ich vermisse ihn jetzt schon.
Während Paul und Julian sich unterhalten, beobachte ich Paul. Mein Blick wandert immer ganz automatisch zu ihm und ich kann mich einfach nicht an ihm satt sehen oder hören.
Pauls und Julians Station kommt. "Kleine? Tschüss", verabschiedet Julian sich von mir, umarmt mich und gibt mir einen Kuss auf die Wange. Ich lege meine Arme um ihn und küsse ihn auf seine Wange, meine Gedanken kreisen sich jedoch nur vorfreudig um Pauls Umarmung, die gleich folgt. "Tschüss", meine ich dann auch zu ihm und umarme ihn. "Tschüss", sagt er und umarmt mich auch fest. Das ist etwas, was mich wieder freut, weil er mich schon seit ein paar Tagen fester als vorher umarmt. "Bis...du bist ja morgen weg!", meint er verwundert und ich meine zu sehen, wie er traurig schaut. Das ist auch etwas, was irgendwie routiniert geworden ist. Jeden Freitag stellt er auf's neue fest, dass Wochenende ist, wenn wir uns verabschieden. Ich weiß nicht, wie ich das beurteilen soll. "Ja...", antworte ich. Die beiden steigen aus und ich schaue ihnen traurig lächelnd hinterher. "Schönes Wochende!", ruft Paul noch über die Schulter, schaut zurück und lächelt mir zu. "Dir auch", erwidere ich. Die Türen schließen sich. Gott, ich vermisse ihn jetzt schon.
Freitag, 22. November 2013
#12
"Och, komm her, Joel, ich will doch nur etwas Liebe verteilen!", breit grinsend kommt Julian näher auf Joel zu, der jedoch nur das Weite sucht. Lachend beobachten Paul und ich die beiden bei ihrer Verfolgungsjagd. Joel sucht hinter Paul Schutz.
"Na gut, dann eben du, Paul?", lacht Julian und breitet seine Arme aus. "Nein! Bleib bloß weg von mir!", meint er drohend und weicht einen Schritt zurück, "Ich will keine Umarmung von dir!" "Und von mir?", frage ich und lächle unschuldig. "Ja, okay", erwidert er zu meiner Überraschung und umarmt mich auch direkt. Das Lächeln, das sich auf meinem Gesicht gebildet hat, ist nicht wegzubekommen.
"Na gut, dann eben du, Paul?", lacht Julian und breitet seine Arme aus. "Nein! Bleib bloß weg von mir!", meint er drohend und weicht einen Schritt zurück, "Ich will keine Umarmung von dir!" "Und von mir?", frage ich und lächle unschuldig. "Ja, okay", erwidert er zu meiner Überraschung und umarmt mich auch direkt. Das Lächeln, das sich auf meinem Gesicht gebildet hat, ist nicht wegzubekommen.
Mittwoch, 20. November 2013
#11
"Bleibt ihr noch in der Pause oder geht ihr jetzt?", frage ich und schaue Joel und Paul fragend an. "Natürlich gehen wir jetzt, warum sollten wir bleiben? Wegen dir?!", frech grinst Joel mich an und macht ein angewidertes Gesicht. Wütend funkle ich ihn an: "Jaaa, genau, wegen mir!" "Also, das tut uns jetzt aber schrecklich Leid, dass du dachtest, wir würden dich mögen...", meint Paul und er grinst mich breit an. "Ach ihr seid doch alle scheiße", erwidere ich eingeschnappt und schaue die beiden beleidigt an. "Okay okay, sorry, komm her", lacht Paul und überbrückt den Abstand zwischen uns, um mich zu umarmen. Überrascht davon und innerlich am völligen hyperventilieren, weil er mich gerade zum allerersten Mal von sich aus umarmt, lege ich meine Arme um ihn und drücke mich an ihn, um seine Umarmung, die sich so unendlich gut anfühlt, zu genießen.
Und in diesem Moment wünsche ich mir einfach nur, dass dieser Augenblick nie endet.
Und in diesem Moment wünsche ich mir einfach nur, dass dieser Augenblick nie endet.
Freitag, 15. November 2013
#10
"Ja, also unser Esszimmer sieht ja so aus, also der steht da so", Paul versucht die Lage seines Esstisches mit den Händen zu zeigen, gibt jedoch schnell frustriert auf. "Ist ja auch egal", meint er. Ich schüttle den Kopf. "Nein, nein, erzähl, du kriegst das hin", lächle ich ihn an und schaue ihm ins Gesicht. Er ist größer als ich, hat dunkelblonde Haare und graugrüne Augen. Aufmerksam höre ich seiner Erzählung zu, sauge jedes Wort in mich auf und beobachte ihn dabei. Er ist so schön. Ich könnte ihm den ganzen Tag zuhören. Ich könnte ewig so in der Bahn stehen, direkt bei ihm und er redet und redet und ich höre einfach nur zu. Für diesen Gedanken würde ich mich am liebsten selbst schlagen. Verdammt, meine emotionale Seite gewinnt schon wieder die Oberhand über meine Gedanken.
Er erzählt, wie seine Familie keine Tischmanieren hat und ich muss lachen. Es ist so einfach in seiner Nähe zu lachen, ich weiß nicht einmal, wie er es macht, aber wenn wir reden, muss ich immer grinsen oder lachen. "Ich hab zu viele Haare", meint er. Ich fasse reflexartig direkt zu seinem Kopf und erwidere: "Find ich nicht." "Ich hab sie auch am Wochenende erst ausgedünnt." Ich runzle die Stirn und meine dann schließlich lächelnd zu ihm: "Du bist einer der wenigen Jungs, die nach einem Friseurbesuch immer noch gut aussehen.""Naja, ich hab auch nicht viel verändert", sagt er, aber ich meine eine Andeutung eines Lächelns zu erkennen.
"Hast du was am Wochenende vor?", frage ich ihn, als kurze Stille eintritt. Ich will, dass er weiterredet. "Hm gleich Querflöte, danach geh ich noch zu Tim. Und morgen geh ich trainieren." "Trainieren? Was trainierst du?", fragend lege ich meinen Kopf schief. "Fitnessstudio, mit Max. Ich glaub den kennst du aber nicht mehr..." Ich nicke, das stimmt. "Aber, also ich weiß sowas soll man auch nicht sagen, aber er geht mir auf die Nerven. Er will mich immer zum rauchen und saufen überreden..." "Ich hoffe, du gibst nicht nach", runzle ich die Stirn, eine Anspielung auf ein Gesprächsthema vorher, als er meinte, er hasse Rauch und würde niemals rauchen. "Naja, man muss dazu sagen, dass er schon 17 ist...hey, wie alt bist du eigentlich?" "16", meine ich grinsend, "ich bin genau ein Jahr älter als Joel."
Die Bahn hält und er muss aussteigen. "Tschüss", verabschiede ich ihn und umarme ihn. Er legt seine Arme um mich und verabschiedet sich ebenfalls, dann steigt er aus. "Hab ein schönes Wochenende!", sagt er noch bevor die Türen schließen, auf meinen Lippen bleibt ein seliges Lächeln zurück. Oh verdammt, verdammt, verdammt! Ich bin so hoffnungslos verloren.
Er erzählt, wie seine Familie keine Tischmanieren hat und ich muss lachen. Es ist so einfach in seiner Nähe zu lachen, ich weiß nicht einmal, wie er es macht, aber wenn wir reden, muss ich immer grinsen oder lachen. "Ich hab zu viele Haare", meint er. Ich fasse reflexartig direkt zu seinem Kopf und erwidere: "Find ich nicht." "Ich hab sie auch am Wochenende erst ausgedünnt." Ich runzle die Stirn und meine dann schließlich lächelnd zu ihm: "Du bist einer der wenigen Jungs, die nach einem Friseurbesuch immer noch gut aussehen.""Naja, ich hab auch nicht viel verändert", sagt er, aber ich meine eine Andeutung eines Lächelns zu erkennen.
"Hast du was am Wochenende vor?", frage ich ihn, als kurze Stille eintritt. Ich will, dass er weiterredet. "Hm gleich Querflöte, danach geh ich noch zu Tim. Und morgen geh ich trainieren." "Trainieren? Was trainierst du?", fragend lege ich meinen Kopf schief. "Fitnessstudio, mit Max. Ich glaub den kennst du aber nicht mehr..." Ich nicke, das stimmt. "Aber, also ich weiß sowas soll man auch nicht sagen, aber er geht mir auf die Nerven. Er will mich immer zum rauchen und saufen überreden..." "Ich hoffe, du gibst nicht nach", runzle ich die Stirn, eine Anspielung auf ein Gesprächsthema vorher, als er meinte, er hasse Rauch und würde niemals rauchen. "Naja, man muss dazu sagen, dass er schon 17 ist...hey, wie alt bist du eigentlich?" "16", meine ich grinsend, "ich bin genau ein Jahr älter als Joel."
Die Bahn hält und er muss aussteigen. "Tschüss", verabschiede ich ihn und umarme ihn. Er legt seine Arme um mich und verabschiedet sich ebenfalls, dann steigt er aus. "Hab ein schönes Wochenende!", sagt er noch bevor die Türen schließen, auf meinen Lippen bleibt ein seliges Lächeln zurück. Oh verdammt, verdammt, verdammt! Ich bin so hoffnungslos verloren.
Mittwoch, 23. Oktober 2013
Wünschte, ich könnte in der Zeit reisen.
Hey, weißt du was? In zwei Tagen bin ich wieder in
unserer Stadt. Meinst du, wir würden uns erkennen, wenn wir uns
begegnen? Wäre doch irgendwie schön. Bezweifle ich aber. Wie lange ist
es jetzt her? 8 Jahre, in 8 Jahren passiert viel mit einem. Du würdest
staunen, was ich alles erlebt habe und wie ich mich verändert habe. Und
ich bin so neugierig, was mit dir alles passiert ist. Aber wir würden
uns wohl genau deswegen nicht mal bekannt vorkommen, selbst wenn wir
aufeinander prallen würden. Der Gedanke macht mich unendlich traurig,
weil ich so gerne wieder Kontakt mit dir haben möchte. Wahrscheinlich
wird mich das jetzt erstmal verfolgen, bis wir da sind. Werden wir uns
sehen? Kämen wir uns bekannt vor? Würdest du mich in dem Fall
ansprechen? Wie wahrscheinlich ist es schon, dass ich im richtigen
Stadtteil zur richtigen Zeit bin?
Und wenn ich dann da bin, wird es mich nicht loslassen, ob du nicht dahinten stehst oder gerade an mir vorbei gelaufen bist. Soll ich dich ansprechen?
Die Tage danach werde ich immer wieder darüber nachdenken, ob ich nicht einfach nur hätte besser aufpassen müssen. Oder ob ich nicht einfach hätte mutiger sein sollen.
Und letztendlich wird es auf das hinauslaufen, was ich schon 8 Jahre lang tue: Ich vermisse dich an manchen Tagen und versuche an anderen damit abzuschließen. Aber ich werde dich nie ganz vergessen und ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist. Ich weiß nur: Du fehlst mir.
Und wenn ich dann da bin, wird es mich nicht loslassen, ob du nicht dahinten stehst oder gerade an mir vorbei gelaufen bist. Soll ich dich ansprechen?
Die Tage danach werde ich immer wieder darüber nachdenken, ob ich nicht einfach nur hätte besser aufpassen müssen. Oder ob ich nicht einfach hätte mutiger sein sollen.
Und letztendlich wird es auf das hinauslaufen, was ich schon 8 Jahre lang tue: Ich vermisse dich an manchen Tagen und versuche an anderen damit abzuschließen. Aber ich werde dich nie ganz vergessen und ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist. Ich weiß nur: Du fehlst mir.
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