"Paul!", begeistert renne ich auf ihn zu und umarme ihn. "Valle", flüstert er lächelnd. Gott, es wurde wirklich Zeit, dass ich ihn nach diesem ewiglangen Wochenende wiedersehe. Wieso können wir nicht mehr als diese 5 Minuten morgens haben? Okay, immerhin besser als gar nichts. Er drückt mich fest an sich und vergräbt sein Gesicht an meiner Schulter. Ich kann seine Wange an meiner rechten spüren. Deswegen bemerke ich auch sofort, wie er seinen Kopf plötzlich vorsichtig, aber bestimmt zu mir dreht und bewegt. Ich will gerade fragen, was denn los sei, als ich seine Lippen auf meinen spüre. Er hebt seine rechte Hand und streichelt meine linke Wange, während ich die Augen schließe, gar nicht fassen kann, dass das gerade wirklich passiert und gerade noch genug Verstand besitze, um den Kuss zu erwidern. Ich muss gerade das glücklichste Mädchen im Universum sein.
Irgendwann lösen wir uns und er hält seine Hand noch immer an mein Gesicht. "Tut mir Leid, ich konnte einfach nicht länger widerstehen", meint er und lächelt mich an. "Das ist definitiv nichts wofür du dich entschuldigen musst", antworte ich und kann nicht anders als einfach zurück zu lächeln.
Ich reiße meine Augen auf und starre meine graue Nachtkommode an. Schon wieder ein Traum. Und wahrscheinlich der deprimierendste, den ich je in meinem ganzen Leben hatte. Frustriert drehe ich mich auf die andere Seite und ziehe meine Decke hoch. Kann man das vielleicht irgendwie abstellen?
Oder noch besser, einfach mal so wahr werden lassen?
Den Traum kenne ich ! Okay... mit 'dezenten' Abwandlungen, aber ich weiß wie beschissen (änders kann man das nun echt nicht ausrücken) das aufwachen danach ist.
AntwortenLöschenLiebe Grüße, Michelle :)
www.br-michi.blogspot.com
tut mir leid, war nicht meine Absicht
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