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Donnerstag, 7. Dezember 2017

#94

"Aber Jonas", entgegne ich fast schon entsetzt, sehe zur Seite und ihn dann mit festem Blick an. "Das ist doch Unsinn. Ich mag dich. Ich verbring gerne meine Zeit mit dir, ich rede gerne mit dir und ich schreibe auch gern mit dir. Ich hab dich einfach sehr gern in meinem Leben." Wenn mich jetzt jemand mit einer Pistole auf den Kopf bedrohen und zwingen würde, jemanden als meinen besten Freund zu betiteln, würde vermutlich sein Name fallen. Das Vertrauensverhältnis, das sich zwischen uns aufgebaut hat, ist so schnell entstanden und hat eine solche Tiefe, wie es kaum einer in meinem Leben schafft.
Er ist verlegen, lächelt mich jedoch an, stottert ein wenig und meint dann: "Danke. Ich hab dich auch gern in meinem Leben." Das sorgt wiederum dafür, dass sich meine Mundwinkel heben, bevor ich mit einem leicht nervösem Lachen erwidere: "Wow, und was soll ich jetzt dazu sagen?"
"Du könntest auch so blöd vor dich hinstottern wie ich gerade, das ist bestimmt lustig", schlägt er vor und grinst schief, aber ich schüttle den Kopf. "Vergiss es." Dann überlege ich kurz, bis ich mich entschließe, ihn einfach fest zu umarmen. "Ich hab dich lieb, Jonas." Er legt ebenfalls seine Arme um mich. "Ich dich auch."

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