Gedankenverloren starre ich aus dem Fenster der Bahn, bis sie plötzlich fährt und ich überrascht zusammenzucke. "Aw, hat dich die Bahn erschreckt?", fragt Paul mich. Ich grinse verlegen. "Ja." "Warum bist du so schreckhaft?", wundert er sich. Ich zucke mit den Schultern. "Das wird noch schrecklich werden mit mir befreundet zu sein, wenn du so schreckhaft bist", grinst er, halb schadenfroh und halb mitleidig. Ich lächle ihn an. "Das Risiko gehe ich für dich ein." Er lächelt zurück.
Wir setzen uns hin und ich lehne mich an seine Schulter. Zum Einen, weil ich doch etwas müde bin von dem Tag, aber vor allem, weil ich seine Nähe genießen will. "Müde?", fragt er und ich murmle "Ein bisschen."
"Oh man, es ist so warm", stöhnt er und ich reagiere sofort und setze mich auf. Er greift nach dem Schal, den er umhat und macht ihn auf. "Du kannst den ja als Kissen benutzen", meint er, legt ihn auf seine Schulter und lächelt mich an. Ich zögere. "Aber dann ist dir ja nur noch wärmer, wenn ich mich an dich lehne." "Das macht mir nichts aus. Das bist du mir jetzt wert", sein Lächeln wird breiter und ich kann nicht anders als es zu erwidern und die Einladung auch sofort anzunehmen.
Als ich erkenne, dass wir gleich bei seiner Haltestelle sind, entweicht mir ein wehmütiges Seufzen. "Ich will nicht, dass du gehst", murmle ich und greife nach seinem Arm. "Ich will auch nicht, dass du gehst", erwidert er genauso traurig wie ich. Wir schauen uns an und dann drückt er mich ganz fest an sich. "Schlaf mir ja nicht ein, ja? Ich will dich nicht vom Fundbüro abholen müssen." Ich lache und erwidere: "Ich geb mein Bestes."
Er steht auf. "War ein schöner Tag", meine ich. "Ja, war es wirklich", erwidert er und wir beide lächeln uns glücklich an.
Soooo süß! Ich kann förmlich spüren, wie dein Glücklich-sein auf mich überspringt! Ich freu' mich so sehr für dich♥
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