Lieber Maxi,
obwohl sich dieser Name erst in der 8. Klasse entwickelt hat, hat er sich doch bei mir festgesetzt. Ich kann mir das kaum erklären, weil es doch auch noch so spät war, denn ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als ich beschlossen habe, dich so zu nennen: Es war der erste Ausflugstag bei unserer Englandfahrt, auf der Rückfahrt. Sabrina hatte mir verraten, was dein verhasster Drittname ist. Und ich hatte meine Rache für deinen Spitznamen für mich gefunden.
Und ich muss ehrlich sagen, obwohl mich der Name anfangs geärgert hat, habe ich mich mit der Zeit daran gewöhnt und ich finde es schön, dass wir beide einen ganz besonderen Spitznamen für den anderen haben, den keiner außer uns nutzt. Es schafft eine seltsame Verbindung, aber nicht im schlechten Sinne. Aber wir hatten irgendwie schon immer eine seltsame Verbindung zueinander. Es gibt sicherlich einige Dinge, die ich gerne rückgängig machen würde, weil sie mir unglaublich peinlich sind. Und dir wahrscheinlich auch. Aber so sind nun mal verknallte 12-jährige Mädchen. Ich bin froh, dass dich das nie gänzlich abgeschreckt hat, denn die Freundschaft, die auf meine Schwärmerei für dich folgte, ist eine wirklich besondere gewesen, die ich immer sehr geschätzt habe.
Jede 5-Minuten-Pause, jeder Klassenausflug, jede Mittagspause, jeder Nachmitag bei einer AG - ich wünschte, ich hätte das schon damals mehr geschätzt, denn mit dir war jedes dieser Ereignisse immer ein Riesenspaß. Du hast mich so oft zum Lachen gebracht und mit dir zu reden fiel mir immer leicht. Ich hoffe, für dich war das genauso. Denn ich hatte in dir einen wirklich guten Freund gefunden, Maxi. Ich habe immer gewusst, dass ich auf dich zählen kann und mir war immer klar, dass jede Party mit dir nur lustig werden kann. Heute bedaure ich es sehr, dass ich nie diese Erfahrung machen konnte.
Es ist auch so unglaublich schade, dass auch diese Freundschaft keinen Bestand hatte. Denn ich glaube, dass sie noch gar nicht ihren Höhepunkt erreicht hatte, wirklich wunderbar geworden wäre in den nächsten Jahren, wenn ich nie den Wohnort gewechselt hätte. Aber ich schätze, du bist nicht der Typ Mensch dafür - und ich auch nicht. Seien wir doch ehrlich, unsere Freundschaft war nicht der Typ dafür. Unsere Freundschaft hat davon gelebt, dass wir uns ständig gesehen haben, nebeneinander gelacht haben und von Angesicht zu Angesicht gesprochen haben. Die ganzen SMS und Anrufe zwischen den Tagen haben sie zwar schöner gemacht, aber sie hätten nie gereicht, konnten es gar nicht. Ich wünschte wirklich, es wäre anders gewesen.
obwohl sich dieser Name erst in der 8. Klasse entwickelt hat, hat er sich doch bei mir festgesetzt. Ich kann mir das kaum erklären, weil es doch auch noch so spät war, denn ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als ich beschlossen habe, dich so zu nennen: Es war der erste Ausflugstag bei unserer Englandfahrt, auf der Rückfahrt. Sabrina hatte mir verraten, was dein verhasster Drittname ist. Und ich hatte meine Rache für deinen Spitznamen für mich gefunden.
Und ich muss ehrlich sagen, obwohl mich der Name anfangs geärgert hat, habe ich mich mit der Zeit daran gewöhnt und ich finde es schön, dass wir beide einen ganz besonderen Spitznamen für den anderen haben, den keiner außer uns nutzt. Es schafft eine seltsame Verbindung, aber nicht im schlechten Sinne. Aber wir hatten irgendwie schon immer eine seltsame Verbindung zueinander. Es gibt sicherlich einige Dinge, die ich gerne rückgängig machen würde, weil sie mir unglaublich peinlich sind. Und dir wahrscheinlich auch. Aber so sind nun mal verknallte 12-jährige Mädchen. Ich bin froh, dass dich das nie gänzlich abgeschreckt hat, denn die Freundschaft, die auf meine Schwärmerei für dich folgte, ist eine wirklich besondere gewesen, die ich immer sehr geschätzt habe.
Jede 5-Minuten-Pause, jeder Klassenausflug, jede Mittagspause, jeder Nachmitag bei einer AG - ich wünschte, ich hätte das schon damals mehr geschätzt, denn mit dir war jedes dieser Ereignisse immer ein Riesenspaß. Du hast mich so oft zum Lachen gebracht und mit dir zu reden fiel mir immer leicht. Ich hoffe, für dich war das genauso. Denn ich hatte in dir einen wirklich guten Freund gefunden, Maxi. Ich habe immer gewusst, dass ich auf dich zählen kann und mir war immer klar, dass jede Party mit dir nur lustig werden kann. Heute bedaure ich es sehr, dass ich nie diese Erfahrung machen konnte.
Es ist auch so unglaublich schade, dass auch diese Freundschaft keinen Bestand hatte. Denn ich glaube, dass sie noch gar nicht ihren Höhepunkt erreicht hatte, wirklich wunderbar geworden wäre in den nächsten Jahren, wenn ich nie den Wohnort gewechselt hätte. Aber ich schätze, du bist nicht der Typ Mensch dafür - und ich auch nicht. Seien wir doch ehrlich, unsere Freundschaft war nicht der Typ dafür. Unsere Freundschaft hat davon gelebt, dass wir uns ständig gesehen haben, nebeneinander gelacht haben und von Angesicht zu Angesicht gesprochen haben. Die ganzen SMS und Anrufe zwischen den Tagen haben sie zwar schöner gemacht, aber sie hätten nie gereicht, konnten es gar nicht. Ich wünschte wirklich, es wäre anders gewesen.
Teddy
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